Störfelder

Störfelder: Dies sind Gewebebezirke die an ganz anderen Stellen Beschwerden verursachen.

Wann sollte man an ein Störfeld denken:

Jede chronisch nicht ausheilende Erkrankung

Alle rheumatische Erkrankungen

Alle Gelenk und Muskelbeschwerden

Alle neuralgieformen Beschwerden

Migräne

Ekzeme und Hauterkrankungen

Alle Beschwerden auf einer Körperseite

All diese Punkte können jede! Störung im Körper auslösen.

Häufige Störfelder:

1 Narben ( Mandeln, Operationsnarben, Narben im Kiefer nach Zahnoperationen )

Beispiel Störfeld Gallennarbe:

Die Patientin hat seit 12 Jahren Migräne. Vor 15 Jahren wurde die Galle entfernt. Eine Entstörung der Gallennarbe beseitigt die Migräne.

Häufige Narbenstörfelder: Mandeln, Blinddarm, Nabel, entfernte Zähne, Piercings )

Entstörung durch osteopathische Mobilisation, Unterspritzung, Micromassage, Narbensalbe oder emotionaler Entlastung möglich.

Beachte:

Heute haben wir auch viele endoskopische Narben: oberflächlich kaum auffällig, aber in der Tiefe.

2 chronisch gereizte Organe:  Galle, Darm, Eierstöcke, Nasennebenhöhlen, Zähne

Diese müssen zur Heilung oft von äußeren Einflüssen befreit werden: Giftstoffe insbesondere des Darmes oder der Zähne; unverträgliche Nahrungsmittel, emotionale Einflüsse

3 Zähne: hier sind es tote, wurzelgefüllte oder entzündete Zähne/ Kieferknochen – dort wo Zähne gezogen wurden und die Materialien.

Tipp: Wurzelgefüllte Zähne, egal mit welcher Methode, sind immer! bakteriell belastet und bilden Giftstoffe. Die Frage ist nur, inwiefern der Körper mit diesen Giftstoffen zurecht kommt.Daher sollten diese einmal jährlich mittels Applied Kinesiology untersucht werden.

Statement: Zahnstörfelder/ Materialprobleme ( toxisch, immunologisch )

! Obwohl all dies gut erforscht ist wollen sich leider viele Zahnärzten damitnicht wirklich auseinandersetzen. Hier geht es darum verantwortungsvoll die Erfolgsaussichten einzuschätzen und nicht vorschnell zur Entfernung von Zähnen oder Materialien zu raten. Diese Einschätzung ergibt sich aus denTestergebnissen der Applied Kinesiology, Röntgenbefunden, Laborbefunden und der Reaktion nach Betäubung der infrage kommenden Zähne.

Ein Röntgenbild reicht zum Ausschluss von Entzündungen definitiv nichtaus. Die Untersuchung mittels Applied Kinesiology bei einem erfahrenenTherapeuten gibt hier die Richtung an. Bei Entzündungen bestätigt dasSchichtröntgen ( DVT ) und die Befundung durch einen mit Störfeldernerfahrenen Arzt dies dann oft. Bei Zahnmaterialien ist die weitere Abklärung über einen LTT-Test und Toxizität, bei Wurzelfüllungen auf Mercaphtan/ Thioäther dann der zweite Schritt.

Buchtipp: Krankheitsherd Zähne, Rosemarie Mieg

Neu herausgegeben von der Stiftung Herdforschung | AKSE-Verlag 2019

ISBN 978-3-9817813-2-8 | 22,– €

Hier sind sehr viele Patientenbeispiele dokumentiert.

 

 

Zum Beispiel der normale Abrieb von Zahnfüllungen: Amalgam, Gold gelangen dauernd in den Darm. Dieser kann dann mit Symptomen reagieren oder ohne Symptome selber zum Störfeld werden. Die normale Darmsanierung hilft dann oft nur teilweise. Die Untersuchung mittels Applied Kinesiology bei einem erfahrenen Therapeuten gibt hier die Richtung an.

Im Labor stehen dann der LTT Test auf Zahmaterialien oder der toxikologische Test auf Zahmaterialien zur Verfügung.

Beispiel Störfeld Darm  durch zu viele ungünstige Bakterien, Pilzen oder Parasiten. Hier ist oft die Kombination aus schulmedizinischen und naturheilkundlichen Präparaten notwendig. Weiter Ziele sind die Beseitigung entzündlicher Reizungen und die Vermehrung der guten Keime. Hier stehen sehr viele gute Präparate zur Verfügung. Um eine optimale Wirkung zu haben, sollten diese mittels Applied Kinesiology auf Ihre immummodulierende Wirkung bei Ihnen ausgewählt werden.

Hier gibt es dann Überschneidungen zur Biochemie: Generelle Entzündungneigung. Gute Ansätze sind dann das  Mediatorenscreening s. Biochemie und Laborwerte wie Fettsäureprofil, silent Inflammation

Durch den Muskeltest sind hier mögliche Zusammenhänge gut zu überprüfen. Eine Probebehandlung zeigt die Auswirkung auf die Beschwerden.

Ergänzend zur Diagnosesicherung sind dann Laborwerte, Röntgen, Zahnärztliche Untersuchung hinzuzuziehen.

Beispiel Zahnstörfeld:

Ein Störfeld im Zahn 26 ( Magenassoziierter Zahn ) kann Sodbrennen auslösen. Dann sind alle Therapien am Magen/ Zwerchfell Komplex

frustrierend bis dieses Störfeld beseitigt ist.

Tabellenausschnitt aus Mieg