CMD – Kiefergelenk ( TMJ )

Wirbelsäulenschmerzen, Rückenschmerzen, Hüftschmerzen, Knieschmerzen, Schulterschmerzen, …….

Studie zeigt: 70-80 % der chronischen Schmerzen sind vom Kiefer mitbedingt.
Wie kann man dies herausfinden:

Das Kiefergelenk ist das wichtigste Gelenk des menschlichen Körpers.
Diesen Satz prägte Dr. Harold Gelb, Gründer des Craniomandibulären Schmerzcentrums an der Tufts University. Eine Studie von den ebenfalls an diesem Thema forschenden Hannsen und Kobajashi zeigte Folgendes: Sie klebten auf die Zähne ein Hindernis von nur 0,1 mm Höhe.

Bei gesunden Personen führte die Anwesenheit von diesen künstlich aufgebrachten Okklusionshindernissen auf der Kaufläche der Molaren zu Erhöhung des Kortisolspiegels, Schlafstörungen und Störungen der Muskulatur, speziell in den Kaumuskeln, die auch nach der Entfernung des Okklusionshindernisses über noch Wochen bestehen blieben.

Es ist also nachgewiesen, das viele Störungen bis in die Biochemie hinein vom Kiefergelenk verursacht werden können.

Nach einer Studie von Gumbiller aus Prien sollen sogar 70 bis 80 !! Prozent der chronischen Beschwerden am Bewegungssystem durch das Kiefergelenk bedingt sein und sollten unbedingt abgeklärt werden.

Es ist unglaublich, bei wie vielen Patienten Schmerzen vom Kiefergelenk verursacht oder mit verursacht werden. Diese Feststellung stammt aus einem der Bücher von Wolfgang Gerz.

Er hat die Methode von Dr. Harald Gelb persönlich kennengelernt und nach Europa gebracht. Von Wolfgang Gerz persönlich lernte ich die Methode während meiner Arbeit in seiner Münchner Praxis kennen. Seit 20 Jahren habe ich diese praktiziert und weiterentwickelt.

Eigentlich ist es ganz logisch.

1 Erste Hinweise liefert die Anamnese:
Bei allen Schmerzen, die morgens stärker sind als im Laufe des Tages, sollte auf eine sogenannte CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion) untersucht werden.

Durch nächtliches Kieferpressen oder -knirschen ( Bruxismus ), das uns selbst oft nicht bewußt ist, werden Zahnflächen und Zahnwurzeln stark beansprucht. Wird dieser Druck nicht optimal verteilt, kann sich das auf den ganzen Körper auswirken. Da die meisten Menschen vorwiegend nachts pressen, sind dann die Schmerzen morgens deutlicher.

Natürlich muss bei morgendlichen Beschwerden auch an Rheuma, Arthrose oder den Schlafplatz gedacht werden.

Andererseits pressen einige Patienten auch tagsüber in Stresssituationen und haben dann durch die Belastung mehr Beschwerden.

Weitere Folgen des dauerhaften Knirschens:

– überlastete Zähne, Zahnentzündungen mit der Folge von Wurzelfüllung, Wurzelspitzenresektion und Zahnverlust.

– Höhenverlust der Zähne: Das Kiefergelenk wird zunehmend überlastet.

2 Die Untersuchung:

Zuerst wird eine Testbewegung, die Ihre Schmerzen auslöst oder Referenzbefunde wie ein Druckschmerz an der entsprechenden Schmerzstelle festgelegt.

Danach wird der Biss in verschiedene Korrekturpositionen und -höhen gebracht.

Wenn jetzt die Testbewegung deutlich schmerzfreier ist, ist der Einfluss des Kiefers nachgewiesen. Hier macht ein Therapieversuch mit einer Schiene Sinn. Diese sollte aber auch genau diesen Effekt haben.

Es sollte herausgearbeitet werden in welcher Position und Höhe der Effekt am deutlichsten ist.

3 Materialtest
Nach den Regeln der modernen Allergologie wird festgestellt, ob Ihr Körper auf das Material der Schiene reagiert. Es gibt in der Zahnmedizin kein Material das jeder verträgt. Zum Glück gibt es aber gerade in der Zahnheilkunde genügend Alternativen.
Hintergrund: Von mehreren Entgiftungswegen des Körpers haben viele Patienten mindestens einen Weg genetisch etwas schlechter ausgeprägt. Es werden individuell passende Materialien ausgewählt, deren Ausdünstungen und Abrieb durch die jeweils starken Entgiftungswege abgebaut werden und eben nicht hauptsächlich auf einen eh schon schwachen Entgiftungsweg treffen.

4 Schiene im Ober- oder Unterkiefer?
Aus Osteopathischer Sicht ist die Schiene im Unterkiefer sinnvoller.
Selten ist dies nicht möglich, z.B. wenn im Oberkiefer keine Aufbissfläche besteht, z.B. durch nicht ersetzte fehlende Zähne.

Die meisten Zahnärzte haben nicht die entsprechende Ausbildung und die Erfahrung den ganzen Körper zu untersuchen. Daher werden die meisten Zahnschienen nicht auf mögliche orthopädischen Beschwerden des Einzelnen abgestimmt. Hierzu bedarf es eines eingespielten und erfahrenen Teams von Osteopath und Zahnarzt.

Die Postion und Höhe, die in der Untersuchung den größten Effekt hat, wird dem idealerweise in dieser Methode ausgebildeten Zahnarzt mitgeteilt.

Dieser überprüft die Position und lässt eine Schiene herstellen.

Wo ist der Unterschied zu normal hergestellten Schienen: Es gibt Zahnmedizinisch verschiedene Theorien in welcher Position der Kiefer eingestellt wird. Über die Höhe gibt es dort nur recht ungenaue Vorstellungen. Vor Herstellung der Schiene wird nicht überprüft in welcher Position und Höhe Beschwerden an Gelenken, Muskeln, Bandscheiben etc. verbessert werden. Des weiteren spielen viele andere Störungen in die Positionseinstellung hinein. Daher ist die benötigte Höhe und Position sehr individuell.

Heute bleibt aus meiner Sicht leider immer noch viel Potential und viele Möglichkeiten ungenutzt, die Ihnen Ihre Beschwerden zu nehmen können.

Durch die Integration osteopathisch-kinesilogischer Techniken ist es möglich dass Sie selber sofort spüren in welcher Position die Erleichterung eintritt.
Dieses Vorgehen ist sehr hilfreich bei Schmerzpatienten, da vor Herstellung einer Schiene beurteilt werden kann, inwieweit der Kiefer an anderen Schmerzen beteiligt ist. Genauso wird dies im Hochleistungssport genutzt. Bei allen Sportarten, bei denen währenddessen zugebissen wird ( alle Kontaktsportarten, alle Maximalkraftsportarten ) kann versucht werden ob die Koordination und damit die Leistung durch eine Optimierung der Kieferposition verbessert werden kann. Skiläufer, Fußballvereine wie der 1. FC Mailand, etc. haben dieses genutzt. Kieferposition verbessert werden kann. Skiläufer, Fußballvereine wie der 1. FC Mailand, etc. haben dieses genutzt.

Ich biete dieses Verfahren in Celle und Hannover an. Stellt sich in der 20 minütigen Übersichtsuntersuchung heraus, dass es keinen Hinweis auf Beeinflussung der Schmerzen durch das Kiefergelenk gibt, stelle ich nur diese 20 Minuten mit 59 Euro in Rechnung. Finden sich Hinweise, wird in diesem Termin die Stellung herausgefunden, die einen maximale Reduzierung der Schmerzen verspricht. Dies kosten 260 Euro. Privat- und Beihilfekassen übernehmen die Kosten in der Regel. Gesetzliche Kassen erstatten in der Regel ca 50% – dies ist aber von Kasse zu Kasse unterschiedlich.
Die Kosten für die Schiene selber sind beim Zahnarzt zu erfragen aber meist durch die Kassen abgedeckt.

2 Die Untersuchung:

Zuerst wird eine Testbewegung, die Ihre Schmerzen auslöst festgelegt, und herausgearbeitet, ob es einen Druckschmerz an der entsprechenden Schmerzstelle gibt (Referenzbefund).

Danach wird der Biss Ihres Kiefers mit Hilfe von kleinen Kunststoffplättchen in verschiedene Korrekturpositionen und -höhen gebracht.

Wenn jetzt die Testbewegung deutlich schmerzfreier ist, ist der Einfluss des Kiefers nachgewiesen. Hier macht ein Therapieversuch mit einer Schiene Sinn. Diese sollt aber auch genau diesen Effekt haben.

Es sollte herausgearbeitet werden in welcher Position und Höhe der Effekt am deutlichsten ist.

Die meisten Zahnärzte haben nicht die entsprechende Ausbildung und die Erfahrung den ganzen Körper zu untersuchen. Daher werden die meisten Zahnschienen nicht auf mögliche orthopädischen Beschwerden des Einzelnen abgestimmt. Hierzu bedarf es eines eingespielten und erfahrenen Teams von Osteopath und Zahnarzt.

Die Postion und Höhe, die in der Untersuchung den größten Effekt hat, wird dem idealerweise in dieser Methode ausgebildeten Zahnarzt mitgeteilt.

Dieser überprüft die Position und läßt eine Schiene herstellen.

Wo ist der Unterschied zu normal hergestellten Schienen: Es gibt zahnmedizinisch verschiedene Theorien in welcher Position der Kiefer eingestellt wird. Über die Höhe gibt es dort nur recht ungenaue Vorstellungen. Vor Herstellung der Schiene wird nicht überprüft in welcher Position und Höhe Beschwerden an Gelenken, Muskeln, Bandscheiben etc. verbessert werden. Des Weiteren spielen viele andere Störungen in die Positionseinstellung hinein. Daher ist die benötigte Höhe und Position sehr individuell.